Diese Folge von Origin Mother ist eine Einladung, wieder wirklich zu fühlen.
Denn das, was dich im Alltag als Mama am meisten erschöpft, ist oft nicht der Schlafmangel oder das Chaos, sondern all die Emotionen, die du tagtäglich runterschluckst: Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Überforderung.
Ich spreche darüber, warum gerade wir Mütter gelernt haben, nur noch zu funktionieren statt ehrlich zu fühlen und was passiert, wenn du beginnst, deine Gefühle nicht länger zu bekämpfen, sondern sie wirklich zu durchfühlen.
Du erfährst, wie du durch das bewusste Fühlen wieder Zugang zu deiner inneren Kraft findest, dein Nervensystem beruhigst und dich selbst auf einer ganz neuen Ebene spürst.
Zum Abschluss begleite ich dich in eine transformierende meditative Übung, die dich tief mit deiner Lebendigkeit verbindet, damit du dich wieder zentriert, stabil und erfüllt fühlst.
Diese Episode ist dein Reminder: Du bist nicht deine Gefühle.
Dein Mama-Notfallplan für Sofort-Entspannung
Stressabbau in 5 Minuten

Transkript zur Folge
[0:00]Und wenn du das so kennst, wie ich das jetzt gerade beschrieben habe,[0:08]Wut als Energie[0:04]dann ist dein Problem nicht, dass du keine Energie mehr hast. Denn Wut ist Energie pur.[0:11]Gefühle und ihre Bedeutung[0:12]Dein Problem ist, dass du so viel Energie, aka Gefühle, unterdrückst.[0:41]Da ist dieses Gefühl, nie gut genug zu sein, es nie so gut machen zu können wie die anderen. Und gleichzeitig erinnert sich etwas in dir, an deine Urkraft, die nie verschwunden war, aber verschüttet unter all dem Müssen, unter all dem Leisten und dem Aushalten. Origin Mother ist Dein Ruf zurück, raus aus dem Funktionieren, zurück in Deine Körpermittellkraft und ein reguliertes Nervensystem. Vom Gefühl der Überforderung zurück in Deine Urkraft. Denn das ist Mama sein, wie es ursprünglich von der Natur gemeint war. Und in diesem Sinne ganz, ganz herzlich willkommen bei Origin Mother, dem Podcast für Körperbewusstsein, Selbstermächtigung und einer Möglichkeit, Mama zu sein, sodass du dich glücklich und erfüllt fühlst. Ich bin Ann-Kathrin, Hebamme, Beckenbodentrainerin, Female Empowerment Coach und selbst dreifache Mama. Und ich freue mich riesig, dass du heute eingeschaltet hast.[1:55]Entscheidungen und Gefühle[1:55]Gefühle, Gefühle, Gefühle, sie sind der Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens und wir können nicht ohne sie. Kein Mensch kann eine Entscheidung treffen, ohne dass ein Gefühl dahinter steht. Auch wenn manche Menschen sagen, dass sie eine rationale Entscheidung getroffen haben, dann steht in der Tiefe auch dahinter immer ein Gefühl. Und gerade bei rationalen Entscheidungen ist das oft eher eine Angst. Und wenn ich mich jetzt zum Beispiel dafür entscheide, dass ich einen Job weitermache, in dem ich schon seit einem Jahrzehnt unglücklich bin, Dann entscheide ich nicht, indem ich meiner Freude folge, was man dann vielleicht als Gefühlsentscheidung bezeichnen würde, sondern ich entscheide mich für dieses vermeintliche Gefühl von Sicherheit, was mir dieser Job, der mir überhaupt gar keinen Spaß macht, dann gibt.[2:59]Sicherheit in diesem Job zu haben und dadurch ein sicheres Einkommen zu haben. Aber Sicherheit ist ja nichts anderes als ein Gefühl, ja? Und damit war diese Entscheidung entsprechend keine rein rationale Entscheidung und nicht ohne Gefühl, ja? Sie war entgegen deiner Freude, das war sie. Aber sie war gesteuert von einem Gefühl oder von dem Bedürfnis nach diesem Gefühl von Sicherheit.[3:31]Und damit ist jede Entscheidung, die wir treffen, und sei sie noch so zahlenbasiert, eine Entscheidung, die letztlich auch aus einem Gefühl heraus entsteht. Und die ja auch immer einem Ziel folgt, das wir irgendwie erreichen wollen. Ja, auch hinter bestimmten Zielen stecken ja dann Wünsche, Sehnsüchte und damit ja ultimativ auch Gefühle. Ja, wir sind Menschen und als Menschen haben wir Gefühle und diese Gefühle, die steuern uns. Punkt aus. Ja, so ist es. Das dürfen wir als allererstes mal verstehen. Und das nächste Wichtige, was wir unbedingt verstehen dürfen, ist, dass es keine negativen Gefühle gibt. Es macht keinen Sinn, Gefühle in positive und negative Gefühle einzusortieren. Und ja, es gibt Gefühle, die sich vielleicht schwerer anfühlen als andere, aber das macht sie nicht zu schlechten Gefühlen, zu negativen Gefühlen. Denn wenn du verstehst, dass deine Gefühle deine Wegweiser sein können, wenn du gelernt hast, deinen Gefühlen zuzuhören, dann verstehst du, dass es keine schlechten Gefühle gibt.[4:49]Und ganz, ganz wichtig an dieser Stelle, mit Wegweiser meine ich nicht,[5:02]Wachstum durch Unbehagen[4:56]dass du jedes Mal, wenn du etwas fühlst, alle Pläne komplett umschmeißen sollst. Und ich meine auch nicht, dass du etwas immer vermeiden solltest, weil du zum Beispiel Angst hast. Ja, das ist nicht, was ich meine. Denn genau dort, wo es sich unbequem anfühlt, liegt oftmals das größte Wachstumspotenzial. Und wenn du dir jetzt zum Beispiel vorstellst, du gehst in einen Hochseilgarten und turnst da in vielen Metern Höhe irgendwie von Baum zu Baum und hast richtig Schiss davor. Ja, und dann traust du dich aber trotzdem, dann wirst du dadurch so viel mehr Selbstbewusstsein bekommen und dich so viel stärker fühlen, weil wir uns manchmal wirklich diesen Gefühlen stellen dürfen, aus der Komfortzone rauskommen dürfen. Und vielleicht denkst du dir jetzt am Anfang erstmal so, hä, welchen Gefühlen soll ich denn jetzt vertrauen und welchen Gefühlen soll ich mich stellen?[6:11]Aber je mehr du dich darauf einlässt, deine eigenen Gefühle zuzulassen und zu erforschen, desto besser wirst du dich verstehen lernen. Und die allermeisten von uns haben genau das ja als Kind nicht gelernt. Das heißt, wenn du als kleines Mädchen einen Wutanfall hattest, wurdest du dafür vielleicht bestraft. Und Bestrafung kann für ein Kind eben auch sein, dass man sich abwendet, dass man ignoriert wird oder dass komische Kommentare gemacht werden. Und ultimativ ist das auch für einen Erwachsenen eine Bestrafung. Aber wahrscheinlich wurdest du als Kind nicht unbedingt liebevoll in deinen Wutausbrüchen begleitet und man hat dir gesagt, es ist okay, was du da gerade fühlst und lass es zu und hat dir gezeigt, wie du mit dieser Wut umgehen kannst, ohne andere zu verletzen. Und wahrscheinlich durftest du auch sämtliche andere Gefühle nicht immer voll zeigen. Ja, dann warst du vielleicht eine Zicke, dann warst du eine Drama-Queen oder was auch immer. Und die Generation unserer Eltern hat es ja aber selber nicht gelernt, mit den Gefühlen umzugehen. Wie hätten sie also anders reagieren sollen?[7:32]Und immer noch ist es so, dass die meisten Menschen nicht mit ihren eigenen Gefühlen umgehen können. Geschweige denn mit diesen ungefilterten, extrem intensiven Gefühlen der Kinder. Und vielleicht ist dir das auch schon passiert, dass du mitten im Supermarkt bist und dein Kind bekommt plötzlich den Wutausbruch des Jahrhunderts und als wenn dein Kind dann nicht gerade schon genug Aufmerksamkeit von dir braucht, Sind da vielleicht noch andere Menschen, die dann vielleicht im Vorbeigehen irgendwelche unangebrachten Bemerkungen machen oder dich vielleicht sogar ansprechen? Weil sie selber in diesem Moment überfordert sind damit. Weil sie nicht wissen, mit diesen Emotionen umzugehen. Weil sie gelernt haben, Gefühle zuzulassen, so intensive Gefühle zuzulassen, ist nicht okay. Sie zu zeigen ist nicht okay.[8:31]Die Lebendigkeit der Gefühle[8:32]Aber fühlen ist Lebendigkeit. Fühlen bedeutet ganz präsent zu sein im Körper.[8:45]Und Gefühle sind ultimativ das, was das Leben lebenswert macht. Stell dir mal vor einen kurzen Moment vor, du hättest überhaupt keine Gefühle. Dann wärst du einfach nur ein Roboter. Ja, es gäbe keinen Sinn, irgendwelche Ziele zu erreichen. Es gäbe keinen Sinn, in der Familie zu leben. Es wäre dann egal, ob du alleine bist, ob du mit anderen bist, weil du fühlst ja nichts. Und das ganze Leben, das wäre nicht wirklich von Bedeutung.[9:29]Und nur die Gefühle zu haben, die wir als positive Gefühle jetzt beschreiben würden, das funktioniert nicht und das ist auch nicht sinnvoll. Und denk mal, um das jetzt so ein bisschen zu veranschaulichen, denk mal an den Frühling. Ein langer, dunkler, extrem nasser und unbequemer Winter liegt hinter dir und die Frühlingssonne scheint, die ersten Knospen, die erscheinen aus dem Boden. Und wenn dann dieses Frühlingsgefühl da ist, dann ist es so ein Glücksgefühl, da ist so viel Energie in dir, so viel Freude in dir. Alles fühlt sich so lebendig an. Und wenn du jetzt aber stattdessen irgendwo im Süden lebst, wo eigentlich das ganze Jahr über die Sonne scheint, dann ist das total schön und angenehm das ganze Jahr lang. Aber diese krassen Frühlingsgefühle in dir, die so schön sein können, die bleiben einfach aus. Die sind dann nicht da.[10:52]Und mit deiner Freude, mit deiner Dankbarkeit, mit deiner Liebe ist es genauso. Sie fühlen sich so viel intensiver an, wenn dem eine Phase vorausgeht, die schwerer oder anstrengender war.[11:11]Umgang mit schweren Gefühlen[11:12]Und was auch ganz wichtig zu verstehen ist, ist, dass du lernst, mit schweren Gefühlen immer besser umzugehen, wenn du anfängst, dich mit deinen Gefühlen zu beschäftigen. Denn das, was du jetzt wahrscheinlich fühlst, ist, dass diese Gefühle dich, wenn sie da sind, komplett vereinnahmen und dein ganzes Leben steuern. Und mit so einer gewaltigen Wucht um die Ecke kommen, weil du die meiste Zeit versucht hast, sie zu unterdrücken, sie nicht fühlen zu müssen. Und wenn sie dann durchbrechen, dann eben nur mit dieser entsprechenden Wucht dahinter, weil vorher sind sie ja gar nicht durchgekommen. Aber du kannst lernen, diese Gefühle zu durchfühlen und durch deinen Körper zu bewegen, ohne sie wirklich etwas für dein Leben bedeuten zu lassen. Ich kann zum Beispiel in dem Hochseilgarten mega Angst haben. Mit mega Angst in diesen Hochseilgarten gehen und dann durchfühle ich diese Angst. Und ich fühle, ah sie ist da. Hallo Angst. Ich nehme sie wahr, ich atme und ich hinterfrage, was mir diese Angst sagen möchte.[12:32]Und wie unsicher diese ganze Situation jetzt wirklich gerade ist. Ja, es ist wirklich unsicher für mich, in diesen Baum hochzuklettern. Und ja, wenn ich nicht angeschnallt wäre, wäre es das. Aber ich bin ja angeschnallt und ich sehe, die Umstände bieten mir die Sicherheit, die es braucht. und ich fühle dieses Gefühl von Angst und ich lasse es da sein und ich begrüße diese Angst, dass sie da ist.[13:02]Und gehe dann, trotz meiner Angst und mit meiner Angst, durch diesen Hochseilgarten. Ich muss nicht, weil ich Angst habe, jetzt alles komplett abbrechen. Aber es ist eben ein ganz wichtiger Unterschied, ob ich jetzt einfach sage, okay, ich habe Angst, gut Zähne zusammenbeißen, Augen zu, irgendwie da durch. Und meine Gefühle komplett ignoriere und sie übergehe. oder ob ich hinhöre, ob ich meine Gefühle wertschätze, ob ich sie körperlich durchfühle und dann mit ihnen weitergehe. Und von außen ist dieser Unterschied meistens gar nicht so wirklich sichtbar. Aber es macht einen Unterschied für dein ganzes Sein, für dein ganzes Leben, für dein ganzes Fühlen.[13:55]Was wir nämlich auch unbedingt verstehen dürfen ist, dass Gefühle etwas sehr, sehr Körperliches sind. Und das englische Wort Emotion verdeutlicht es so schön. E-Motion. Energy in Motion. Gefühle sind Energie in Bewegung. Sie bewegen sich durch deinen Körper. Du spürst die Gefühle, die du hast, in deinem Bauch, in deinem Brustkorb, in deinem Herzen. Wenn du Gefühle unterdrückst, wenn du sie blockierst, dann staut sich diese Energie auf. Und das merkst du dann zum Beispiel in Anspannungen in deinem Nacken, in deinem unteren Rücken, wo auch immer.[14:39]Und Gefühle sind wie Wellen. Sie kommen, sie rollen durch dich durch und sie gehen. Und wenn du versuchst, dieses Überrollen, diese Welle irgendwie festzuhalten, oder versuchst, sie wegzuschieben, gar nicht erst zuzulassen, dann bleibst du in diesem Sturm sozusagen stecken. Dann kommst du in diese Stagnation, dann kommst du in die Anspannung und das führt dann erst zu diesem Gefühl von Erschöpfung und zu dem Gefühl von Gereiztheit.[15:19]Und vor allem Wut ist ein sehr energiegeladenes Gefühl. Ein Gefühl, das sich unbedingt sehr stark körperlich ausdrücken will. Und ein klassisches Beispiel von dieser Körperlichkeit von Wut könnten jetzt zum Beispiel Männer sein, die eben nicht gelernt haben, mit ihrer Wut umzugehen und dann sich gegenseitig da irgendwie in einer Schlägerei verwickelt sind.[15:56]Wut und körperlicher Ausdruck[15:50]Das ist aber nicht, wie wir mit Wut umgehen wollen, auch wenn es ein körperliches Gefühl ist. Wut darf ausgedrückt werden, aber bitte immer so, dass andere Personen da nichts mit zu tun haben. Das bedeutet eben nicht, wenn wir wütend sind, dass wir jetzt, keine Ahnung, andere Menschen oder Tiere oder sonstige Lebewesen schlagen dürfen, ja?[16:15]Sondern Wut körperlich zu fühlen bedeutet, dass wir wütend. Es für uns durchfühlen dürfen und für uns einen Weg finden dürfen, das auszuleben. Und bei Wut kann das Schreien sein. Es kann auch sein, auf dem Boxsack, auf dem Kissen, auf dem Bett, auf eine Matratze einzuhauen. Es kann eine intensive Sporteinheit sein. Alles das, wo du richtig den Körper in die Bewegung bringst, wo du richtig diese Energie rausbringen kannst. Und wenn du das nicht tust, dann ist das, was du in deinem Alltag erlebst, wahrscheinlich eher nicht, dass du dich jetzt mit jemandem prügelst, sondern dass du anfängst, deine Kinder anzuschreien, deinen Partner anzuschreien. Und das ist genauso wenig okay. Vor allem bei den Kindern, weil dadurch so viel in den Kindern passiert und wir den Kindern so viel Sicherheit nehmen, wenn wir als Mama, als der sichere Hafen der Kinder so unberechenbar sind und die Kinder plötzlich anschreien.[17:34]Energie und Erschöpfung[17:34]Und wenn du jetzt hier diese Folge hörst, dann gehörst du aber wahrscheinlich genau zu den Mamas, die sich ständig irgendwie mühevoll durch den Tag schleppen, die ständig den ganzen To-Dos hinterherlaufen und sie bis zum Abend trotzdem nicht abgearbeitet haben. Und die vielleicht auch ihre Kinder manchmal schon angeschrien haben, die dieses Gefühl haben, einfach keine Kraft mehr zu haben. Und dann kommt trotz dieser ganzen Energielosigkeit vielleicht dieses Gefühl von Wut eben in dir auf. Und dann schreist du deine Kinder an. Und wenn du das so kennst, wie ich das jetzt gerade beschrieben habe, dann ist dein Problem nicht, dass du keine Energie mehr hast. Denn Wut ist Energie pur. Dein Problem ist, dass du so viel Energie, aka Gefühle, unterdrückst. Dass du nicht deiner Freude folgst.[18:49]Nicht die Dinge tust, die du eigentlich gerne tun würdest. Und das Unterdrücken dieser Gefühle, das kostet dich so viel Energie, dass du dich so erschöpft fühlst. Aber diese Energie ist in dir ja da. Sie darf nur nicht raus.[19:10]Und wenn du jetzt komplett tun könntest, was du wolltest, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, irgendwelchen anderen gegenüber, deinem Haushalt gegenüber, diesen ganzen langen To-Do-Listen in dem Kopf gegenüber, dann hättest du wahrscheinlich super viel Energie zur Verfügung. Und ich kenne das selbst mega gut, ja, wenn der Großteil des Tages schon hinter mir liegt und ich sehe die Küche, die wieder katastrophal aussieht, noch aufgeräumt werden muss und dann geht es mir heute immer noch manchmal so, aber früher war es sehr, sehr extrem, dass ich mich plötzlich sozusagen so erschöpft und müde fühle und das Gefühl habe, ich muss jetzt das letzte bisschen Energie irgendwie zusammenkratzen, um diese Küche jetzt aufzuräumen. Und wenn ich dann da stehe und in die Küche schaue und mir denke, dass ich stattdessen das einfach alles stehen lasse und mich einfach ins Büro setze, um zu arbeiten, dann könnte ich das noch stundenlang und bis tief in die Nacht tun und meine Erschöpfung ist wie weggeblasen, weil ich meine Arbeit so sehr liebe. Und da ist die Energie da.[20:27]Wenn du dich also erschöpft fühlst, dann heißt das nur, dass du gerade Meisterin der Unterdrückung bist und voller aufgestauter Energie bist. Wahrscheinlich sitzt da eine Anspannung in deinem Nacken oder in deinem unteren Rücken, Vielleicht knirschst du mit den Zähnen oder vielleicht hast du auch Probleme mit deinem Beckenboden. All das sind Symptome, wie sich das körperlich zeigt. Und dann darfst du dich mal fragen, was du jetzt tun würdest, wenn du der Freude einfach folgen würdest. Wenn es jetzt nichts gibt, was du tun musst, sondern du einfach deiner Freude folgen würdest. Und sollte dir bei dieser Frage jetzt noch keine Antwort kommen, dann frag dich erstmal, wie kannst du das, was du zu tun hast, mit mehr Freude tun? Vielleicht kannst du tanzend aufräumen, vielleicht kannst du singen, kochen oder was auch immer es für dich ist. Es geht darum, aus diesem roboterhaften Abarbeiten rauszukommen.[21:35]Rückkehr zur Lebendigkeit[21:35]Sonst werden wir in diesem Zeitalter von AI selbst noch zu Robotern Finde wieder zurück ins Fühlen Und finde damit wieder zurück in deine Lebendigkeit.[21:50]Und um dich darin zu unterstützen, möchte ich wieder eine kleine Übung mit dir machen. Dafür brauchst du jetzt aber diesmal ein bisschen mehr Zeit für dich. Und du kannst jetzt auch erstmal einfach nur zuhören, vielleicht so halb mitmachen, wenn du jetzt gerade dich nicht voll drauf einlassen kannst. Dann kannst du später einfach nochmal an diese Stelle hier zurückspulen, um dann tiefer zu gehen. Oder du machst jetzt gerade voll mit. Wenn du jetzt nicht gerade irgendwie im Auto unterwegs bist oder den Haushalt gerade machst und auf keinen Fall unterbrechen kannst, dann mach super gerne direkt hier voll mit und dafür suchst du dir jetzt einen gemütlichen Platz im Sitzen, schließ deine Augen und kommst erstmal ganz bei dir an. Nimm tiefe Atemzüge und spür erstmal rein in deinen Körper, spür mal, was jetzt gerade da ist und spür mal, wo Anspannungen in deinem Körper da sind. Vielleicht in der Stirn, im Kiefer, im Nacken, in Schultern, Rücken, Bauch, Beckenboden. Vielleicht hast du deine Hände noch zu Fäusten geballt, dann darfst du sie entspannen. Nimm mal wahr, wo ist noch Anspannung in deinem Körper da und wo kannst du noch mehr loslassen.[23:15]Und dann atmest du einfach nur ein und aus und richtest mit jeder Ausatmung noch mehr Aufmerksamkeit auf dich. Also alle To-dos, die dir gerade noch durch den Kopf fliegen, alle Gedanken, die noch zu dir kommen, lässt du einfach wieder los und lässt sie weiterziehen wie kleine Wolken. Und atme weiter ein und aus.[23:46]Der Mund ist sanft geschlossen, ohne dass du die Zähne zusammenbeißt. Stirn entspannt, Schultern locker. Du atmest ein durch die Nase und aus durch die Nase. Und lass uns mit der nächsten Ausatmung mal mit geschlossenem Mund in ein Summen gehen. Du atmest also ein und atmest summend aus.[24:14]Atemübung zur Entspannung[24:15]Wir machen es gemeinsam. Atme ein und summend aus.[24:36]Atme so lange summend aus, wie es für dich möglich ist. Und vielleicht fühlt sich das erstmal ein bisschen befremdlich an, aber lass mal zu, was passiert und geh einfach mal ins Beobachten, ins Interessierte Beobachten, und diese Vibration, die durch dieses Summen entsteht, die löst schon ganz viel Anspannung im Körper Und wir machen es noch zweimal. Du atmest ein durch die Nase und atmest summend aus. Der Mund bleibt geschlossen. Die Ausatmung findet durch die Nase statt.[25:40]Mit einem tiefen Atemzug spüren nach, wie sich das anfühlt. Und dann machen wir das noch ein drittes Mal. Du atmest ein und summend aus.[26:16]Und wieder einen tiefen Atemzug, spür noch einmal nach. Und vielleicht spürst du auch, dass es sich nach dem zweiten oder dritten Mal schon anders angefühlt hat als nach dem ersten Mal. Vielleicht war es ein kleines bisschen weniger befremdlich. Und spür nach. Und dann denk mal an deinen heutigen, oder wenn es noch früh ist, wenn du diese Folge hörst, an deinen gestrigen Tag zurück. Und erinnere dich mal an eine Situation, in der du sehr stark ein Gefühl gefühlt hast. Vielleicht war es Wut. Vielleicht war es auch was anderes. Das Gefühl, was für dich heute oder gestern das intensivste Gefühl war.[27:34]Gefühl nochmal dir richtig in Erinnerung rufen, richtig nochmal körperlich fühlen. Und wenn so ein Gefühl kommt, als du es das letzte Mal gespürt hast, hast es wahrscheinlich wie so eine Welle, die plötzlich über dich hereinbricht. Und genau so darfst du dir dieses Gefühl jetzt einmal vorstellen. Stell dir dieses Gefühl vor wie eine Welle. Und beobachte, wie es sich in dir aufbaut und auch wo du es in deinem Körper jetzt spüren kannst. Spüre, wie es mehr und mehr wird, wie es dann in Höhepunkt erreicht und quasi über dich richtig reinbricht, als würdest du wirklich von so einer Welle erfasst werden. Und dann ebbt dieses Gefühl langsam wieder ab. Und durchfühle das wirklich einmal körperlich und das ist genau das, was passiert mit Gefühlen. Sie sind wie eine Welle.[28:54]Und sie kommen mit voller Wucht, erreichen ihren Höhepunkt und ebben wieder ab. Und darin darfst du dich immer erinnern.[29:06]Und spür wirklich auch in deinem Körper, wo dieses Gefühl gerade präsent ist. Gerade dieses Gefühl, was du jetzt kürzlich erst gespürt hast. Und atme. Erlaube dir dieses Gefühl. Erlaube, dass dieses Gefühl sich in deinem ganzen Körper ausbreiten kann. Es geht jetzt nicht darum, das zu stoppen. Dieses Gefühl darf sich ausbreiten in deinem ganzen Körper, und dann darfst du dir vorstellen, wie du diesem Gefühl vielleicht ist es das Gefühl von Wut vielleicht ist es das Gefühl von Überforderung vielleicht ist es das Gefühl von Ohnmacht oder Hilflosigkeit, aber vielleicht ist es auch ein ganz anderes Gefühl, welches auch immer es ist, stell dir dieses Gefühl jetzt mal richtig vor, als ein Teil von dir, dem du jetzt gegenüber sitzt. Und schau dir mal an, wie dieses Gefühl aussieht, wie alt dieses Gefühl ist. Vielleicht ist es ein kleines Kind, ein kleines Mädchen.[30:34]Erkenntnisse aus Gefühlen[30:34]Und dann frag sie mal, was sie dir jetzt sagen möchte.[31:02]Hast du jetzt eine Erkenntnis für dich gewonnen? Vielleicht war dieses Gefühl, was dir da gegenüber gesessen hat, auch einfach nur still. Oder vielleicht hast du es auch noch gar nicht so richtig dir vorstellen können. Und alles ist okay. Alles darf sein. Und vielleicht bekommst du auch im Laufe deines Tages oder Morgen die Antworten von diesem Gefühl. Gib dir Zeit. Dränge dieses Gefühl nicht. Aber sage diesem Gefühl, dass es da sein darf und dass du es ab jetzt hören wirst, dass du zuhören wirst. Und dann atme nochmal tief ein und aus bis in den Bauch, sodass der Bauch sich richtig vorwölbt und zurücksenkt. Und spür mal, wie sich dadurch diese ganze Energie von diesem Gefühl verändert.[32:09]Und jetzt atme wieder bewusst ein durch die Nase und dieses Mal durch den leicht geöffneten Mund aus. Öffne den Mund, entspann den Kiefer, entspann die Stirn. Atme ein und atme aus. Und mit jedem Ausatmen lässt du mehr los. Du lässt mehr von dieser Abwehr los. Du lässt mehr von dieser Anspannung in deinem Körper los. Und du erlaubst, dass da sein kann, was da sein will oder da sein sollte, weil es dich ultimativ unterstützt. Einatmen und durch den geöffneten Mund ausatmen.[33:04]Ein durch die Nase, aus durch den leicht geöffneten Mund und jetzt lass uns nochmal das Summen dazu nehmen, aber dieses Mal mit geöffnetem Mund. Wir machen es wieder dreimal. Du atmest ein und solange du kannst, als würdest du summen, aber du öffnest den Mund, atmest du aus. Und lass mit diesem Ausatmen alles an Anspannung los. Gib alles an Anspannung in diese Ausatmung rein. Also atme ein.[34:03]Nimm hier weiter tiefe Atemzüge, spür nach, wie sich das in deinem Körper anfühlt, diese Vibration und dieses Loslassen. In dem Moment, wo du den Mund dabei öffnest, lässt du mehr los und genau das ist, was wir wollen. Und jetzt versuch mal, wenn wir das nächste Mal in diesen Ton reingehen, versuch mal wirklich diesen Ton aus der Tiefe von dir zu holen. Also stell dir vor, dein Beckenboden hilft mit, diesen Ton zu erzeugen. Hol diesen Ton quasi von deinem Beckenboden, ganz aus der Tiefe bis nach oben. Sitze aufrecht und spüre dann rein, wie sich das anzieht.[35:16]Und wieder einen tiefen Atemzug, spür erstmal nach, fühl rein und lass immer mehr los, was noch an Anspannung da ist. Und wir machen das noch ein drittes und letztes Mal. Und du atmest durch die Nase ein, durch den leicht geöffneten Mund, solange du kannst, aus und hol diesen Ton wieder aus der Tiefe, aus deinem Beckenboden. Dein Beckenboden hilft mit, dein Bauch hilft mit. Hol diese Töne, diesen Ton wirklich ganz aus der Tiefe deines Körpers. Und Achtung.[36:22]Und dann nimmst du wieder einen tiefen Atemzug, spürst noch einmal nach. Legst eine Hand auf dein Herz, legst eine Hand auf deinen Bauch, Schultern entspannt, Kiefer, Nacken, Stirn entspannt. Und fühl dich, fühl deinen Körper und vielleicht fühlst du jetzt schon, wie es sich leichter anfühlt, wie du mehr bei dir angekommen bist, wie du Stress loslassen konntest. Und erinnere dich immer daran. Ich bin nicht meine Gefühle. Alles darf fließen. Alles darf sich bewegen. Ich bin lebendig.[37:17]Und gerade dann, wenn du dich energielos fühlst, wenn du dich erschöpft fühlst, dann schau wirklich, wo bist du in dieser Unterdrückung drin. In deiner Energie, die ist nicht komplett verschwunden. Wenn du so richtig im Schlafmangel bist, wenn du so richtig müde bist, dann kannst du auch nicht mehr wütend sein, dann ist da wirklich nur diese Schlappheit. Aber wenn da noch so viel Gefühl von Wut und von dieser Intensität, wie Wut ist, noch da sind, dann ist Energie da. Und du hast die Möglichkeit, sie wieder fließen zu lassen. und erinnere dich daran.[38:08]Abschluss und Ausblick[38:09]Und in diesem Sinne, nimm dir diesen Entspannungszustand, in dem du hoffentlich gerade bist, mit in deinen Tag, und ich freue mich darauf, wenn du morgen wieder mit dabei bist.[38:28]Das war Origin Mother. Wenn dich diese Folge berührt hat, dann teile sie mit einer Frau, die jetzt gerade genau das hören muss und schenke diesem Podcast eine Bewertung. Gemeinsam bringen wir überforderte Mütter zurück in ihre Urkraft. Denn das ist Mama sein, wie es ursprünglich von der Natur gemeint war. Und denk immer daran, die Schritte, die du heute gehst, werden deinen morgigen Tag verändern. Egal, wie klein diese Schritte sind. und in diesem Sinne bis zur nächsten Folge.
